Ambassadors in Aktion: Rückblick auf drei Viewing-Partys

von Riot Kengen

Die Studenten-Botschafter veranstalten regelmäßig Events an ihren Hochschulen und setzen alles daran, die League of Legends-Community an ihrer Uni zu stärken. Wir berichten über spannende Aktionen der Ambassadors und halten dich über aktuelle und kommende Highlights auf dem Laufenden.

Fnatic und Invictus Gaming standen sich am 3. November im Finale der World Championship von League of Legends gegenüber. Im Munhak-Stadion in Incheon, Südkorea, waren alle Augen auf die beiden rivalisierenden Teams gerichtet, die um den begehrten Beschwörerpokal kämpften. Um es ins Finale zu schaffen, mussten sich die zwei Teams vorab in vier Wettkampfsphasen gegen die anderen Mannschaften durchsetzen. Auch die Ambassadors haben sich in den vergangenen Monaten erfolgreich durchgekämpft und Großes auf die Beine gestellt. Viele von ihnen haben zu den finalen Matches der League of Legends-Weltmeisterschaft Viewing-Partys veranstaltet: Von der gemütlichen Runde mit reichhaltigem Frühstücksbuffet bis hin zum Großevent im Kino mit Popcorn war alles dabei.

Emilie Sabo (Hochschule Trier), Maxi Ehret (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Henning Poensgen (Karlsruher Institut für Technologie) haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und zur eigenen Public-Viewing-Party geladen. Die Organisation der Veranstaltung lief bei allen reibungslos. Doch eine Schwierigkeit konnte niemand von ihnen aus der Welt schaffen: Das Finale fand an einem Samstagmorgen statt. Studenten, die sich die Spiele gemeinsam mit anderen LoL-Begeisterten anschauen wollten, mussten den Wecker stellen und sich rechtzeitig aus dem Bett quälen. Vielen ist das offenbar geglückt, denn die Ambassadors haben sich über zahlreiche Teilnehmer freuen können. Gemeinsam mit den drei Botschaftern werfen wir einen Blick zurück auf die Events.

League of Legends im Tagungsraum in Saarbrücken

Emilie „Razora“ Sabo von der Hochschule Trier hat sich mit Manuel „I Am Aufrichtig“ Messerig, dem Ambassador der Universität des Saarlandes, zusammengetan und einen Tagungsraum auf dem Campus in Saarbücken in eine LoL-Zuschauerarena verwandelt. Praktischerweise war alles vor Ort, was an Technik benötigt wurde. Um auch die schlimmsten Morgenmuffel zur Anreise aus Trier zu überzeugen, dienten ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ein Gewinnspiel als Motivationsfaktoren. Beworben wurde das Event via Discord und WhatsApp, auch Plakate auf dem Campus kamen zum Einsatz.

Das erste größere Event von Emilie – eine Viewing-Party im Tagungsraum der Universität des Saarlandes.

Zum Finale haben es sich ungefähr 50 Personen im Tagungsraum gemütlich gemacht – ein voller Erfolg für die erste Viewing-Party. Rückblickend fasst Emilie zusammen:

„Mein persönliches Highlight waren der Baron Steal von Broxah im dritten Spiel und die Minuten danach. Die Menge tobte und es kam nochmal Hoffnung auf, dass Fnatic zum Reverse Sweep ansetzt. Viele Zuschauer haben begeistert über das Spiel diskutiert und fieberten mit. Es war sehr schön, die League-Community bei dem bedeutendsten Ereignis in der Season zu treffen, gemeinsam die Spiele zu verfolgen und die Reaktionen zu sehen. Da es mein erstes größeres Event war, hatte ich natürlich Bedenken, dass etwas schiefgehen könnte, daher war ich nach dem Event sehr erleichtert, dass alles gut lief. In Zukunft möchte ich noch mehr Events für die Community organisieren!“

Voller Hörsaal am Samstagmorgen in Frankfurt am Main

Maxi „Wambo“ Ehret von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main hat mit einem zehnköpfigen Team das Public Viewing im Hörsaal der Universität organisiert. Ungefähr einen Monat hat die Vorbereitungsphase in Anspruch genommen, angefangen von der Suche nach einer geeigneten Location über das Drucken von Plakaten bis hin zur detaillierten Planung des Rahmenprogramms mitsamt Moderation und Gewinnspielen. Doch die Mühe hat sich gelohnt.

So gut besucht ist der Hörsaal an einem Samstagmorgen normalerweise nicht.

„Es sind viele Fnatic-Fans gekommen, wir waren circa 160 Leute. Die Matches des Finales waren dieses Jahr leider recht schnell vorbei und endeten mit einem klaren Sieg für Invictus Gaming. Doch selbst im 3. Game hat der Baron Steal von Broxah Hoffnung bei Fnatic geweckt und Jubel im Publikum ausgelöst. Zwischen den Spielen haben wir einige kleine Gewinnspiele veranstaltet und sind mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen, die wir sonst nur über Discord kannten. Das hat den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Viele Zuschauer sind recht bald nach den Spielen gegangen, einige sind aber geblieben, haben mit uns geredet, getrunken und Pizza gegessen“, fasst Maxi das Event zusammen. Von der Unterstützung der Community zeigt er sich begeistert:

„Das Highlight für mich und den gesamten University eSports Frankfurt Club ist es, ein so großes Event überhaupt möglich zu machen. Wir Organisatoren möchten uns herzlichst bei unserer Community und bei den vielen neuen Esport-Begeisterten bedanken, die so zahlreich erschienen sind – ebenso bei den Spielern und Ambassadors aus Mainz und Darmstadt, die uns im Voraus oder als Teilnehmer beim Event unterstützt haben.“

Esport-Fans im Kinosaal in Karlsruhe

Die Sitze sind nicht lang leer geblieben. Mehr als 350 Zuschauer waren vor Ort und haben sich das Finale im Kino angeschaut.

Über 350 Besucher hat Henning „Pie4Free“ Poensgen vom Karlsruher Institut für Technologie gezählt. Die Viewing-Party der Hochschulgruppe eSports United Karlsruhe fand nicht am Campus, sondern im Universum-City Kino in Karlsruhe statt. Ein Team aus ungefähr zehn Leuten hat frühzeitig mit der Planung begonnen und das Ereignis über Social Media, Plakate und Flyer beworben, auch auf einem Infoabend zum Semesterbeginn war das Event bereits Thema. Trotz der Unsicherheit, ob am frühen Samstagmorgen so viele Zuschauer zum Kino kommen würden, sind die 350 Tickets restlos weggegangen – für einige spontane Besucher gab es sogar keine freien Plätze mehr. Über das Finale selbst sagt Henning:

„Im Großen und Ganzen war die Stimmung gut. Wäre die Series zwischen Fnatic und Invictus Gaming ausgeglichener gewesen, hätten die Säle vermutlich getobt. So war die Stimmung eher gedämpft. Die Leute hatten aber dennoch Spaß am Event.“


Henning ergänzt:

„Mein persönliches Highlight am Event war die Zusammenkunft der Community. Das Event hat nicht nur deutsche Fans angezogen, sondern auch Auslandsstudenten aus dem asiatischen Raum, die für Invictus Gaming mitgefiebert haben.“

Auch wenn das Finale der WM vorüber ist, planen die Ambassadors bereits weitere Community-Events. Damit dir zukünftig nichts entgeht, kannst du die hier vorgestellten Studentenbotschafter direkt kontaktieren. Emilie von der Hochschule Trier erreichst du über Discord

und Facebook, mit Maxi von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main kannst du dich über die „University eSports Frankfurt“-Webseite, Facebook oder Mail in Verbindung setzen und Henning vom Karlsruher Institut für Technologie kontaktierst du am besten über dieWebseite von eSports United Karlsruhe, Discord oder auch per Mail.

Du möchtest weitere Ambassadors kennenlernen? Dann setze dich mit ihnen in Verbindung! Hier geht’s zur Übersicht aller Ambassadors in Deutschland. Sprich sie an und hilf dabei, Esports an deutschen Unis zu fördern. Weiterführende Infos findest du auf der Ambassadors-Webseite.


10 months ago


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